Maximale Zuladung beim LKW – welche Regeln gibt es?

Sicherheit ist das A und O in der Logistik. Schon kleine Unachtsamkeiten können zu beschädigter Ware oder – noch schlimmer – Unfällen führen. Eine sicherere und regelkonforme Verladung ist daher ein Muss. Vor allem das Gewicht spielt hier eine entscheidende Rolle. Ein überladenes Fahrzeug stellt ein großes Risiko dar, da sich Brems-und Lenkverhalten sich drastisch verschlechtern. Ein überladener LKW stellt aufgrund seiner Größe eine große Gefahr für den Straßenverkehr dar. Aus diesem Grund gibt es in der StVZO klare Regelungen, die das Maximalgewicht für alle Fahrzeugklassen festlegen. Diese berücksichtigen nicht nur das Gewicht des Fahrzeugs, sondern auch Fracht und Insassen. Gesetzesverstöße werde mit teils hohen Bußgeldern geahndet.

 

Wie hoch ist die maximale Zuladung beim LKW?

Welche Zuladung für deinen LKW zugelassen ist, kannst du in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ehemals Fahrzeugbrief) lesen. Hier findest du die zulässige Gesamtmasse und darüber hinaus auch das Leergewicht des Fahrzeugs, also das Gewicht im unbeladenen Zustand. Darin enthalten sind bereits eine Tankladung von 90 Prozent, ein 75 kg schwerer Fahrer, Werkzeug, ein Warndreieck, ein Verbandskasten und ein Ersatzrad. Da diese Utensilien ohnehin bei der Fahrt nicht fehlen dürfen, werden sie bereits für das Leergewicht berücksichtigt.

Die maximale Zuladung erfährst du, indem Du die Differenz aus der zulässigen Gesamtmasse und dem Leergewicht des LKW errechnest. Gemäß § 34 StVZO liegt die zulässige Gesamtmasse eines herkömmlichen LKW mit drei Achsen bei ungefähr 25 Tonnen. Abzüglich des Leergewichts ergibt sich daraus eine maximale Zuladung von ca. 12 bis 13 Tonnen.

 

Wie hoch ist die maximale Zuladung beim 7,5-Tonner?

Anders sieht die Rechnung bei dem 7,5 Tonner aus. Dieser Typ ist vor allem bei der LKW-Vermietung sehr beliebt. Wie der Name bereits verrät, hat dieses Fahrzeug eine zulässige Gesamtmasse von 7,5 Tonnen und in der Regel eine maximale Zuladung von zwei bis drei Tonnen. Der genaue Wert bestimmt sich auch hier nach dem Leergewicht des LKWs.

Unterschiedliche Regelungen können etwa dann gelten, wenn der Kofferaufbau durch eine Plane ersetzt wird. Außerdem wirkt sich eine integrierte Hebebühne auf das Eigengewicht des Fahrzeugs aus. Die maximale Zuladung ist dementsprechend in einem solchen Fall geringer. Dies gilt auch dann, wenn beide Fahrzeuge grundsätzlich in der gleichen Gewichtsklasse liegen.

Wie hoch ist die maximale Zuladung beim 12-Tonner?

Ein 12 Tonner hat in der Regel ein Leergewicht von ca. 5 Tonnen. Daraus ergibt sich eine maximale Zuladung von etwa 7 Tonnen, wobei die Prüfung des exakten Gewichts stets anhand der Zulassungsbescheinigung Teil 1 vorgenommen werden sollte. Natürlich spielt auch hier die individuelle Fahrzeugausstattung eine Rolle.

Wie hoch ist die maximale Zuladung beim 40-Tonner?

Der große Brummer bringt ein Leergewicht von 13 Tonnen auf die Waage. Daraus ergibt sich eine zulässige maximale Zuladung von sage und schreibe 27 Tonnen.

Beim 40-Tonner fallen Faktoren ins Gewicht, die bei kleineren Fahrzeugen oft nur einen geringfügigen Unterschied machen. So kann sich zum Beispiel das Material auswirken, aus dem der LKW produziert wurde. Sogenannte Leichtbau-LKWs haben ein geringeres Eigengewicht als vergleichbare Modelle aus schwereren Materialien.

Für einen sicheren und reibungslosen Transport von A nach B ist das Einhalten der gesetzlichen Vorschriften unabdingbar. Wir bei Yolda legen daher großen Wert auf Kooperation mit Partnern, die Sicherheit und Verantwortung ebenso priorisieren wie wir und alle Vorschriften einhalten.

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